Vor drei Jahren stand ich kurz vor Silvester draußen im Wald und wusste nicht wie es weitergehen sollte. Ich hatte gehofft, dass ich es schaffen werde, irgendwie.
Drei Jahre später, zwei Weiterbildungen später, etliche Demütigungen, Beleidigugen, Diffamierungen, Bedrohungen, Misshandlungen und Nervenzusammenbrüche stehe ich hier und weiß wieder nicht wie und ob ich 2018 erleben werde. Ich werde mich auf jedefall mit 27 nicht mehr in Vorstellungsgespräche setzen. Das werde ih nicht mehr machen. Aber ich weiß auch nicht mehr wo ich nen Minijob finde soll, wenn ich nichtmal nen Job fürs Tischdecken bekomme.
Morgen werde ich bei meiner Familie sein und bin schon gespannt welche Beleidigungen ich mir anhöre darf. Auf jeden Fall brauche ich meine Maske, so schlecht wie es mir geht, dass das niemad merkt. Ich hatte den Fehler gemacht meinem Vater zus age das ich bei einer renommierten Firma hier in L. eingeladen bin zum Eignungstest. Die haben sich nicht mehr gemeldet. Wenn ich ihm das sage wird es ausrasten.
Ich weiß noch wie ich vor 10 Jahre dort auf dem Sofa saß, TKSalamiPizza und ne Liter Sprite in der Hand und ich hatte keine Ahnug wie ich je mein Leben auf die Reihe kriege sollte. Ich hatte keine Vorstellung von meinem Leben. Aber ich hatte einfach gehofft, 10 Jahre später, dass ich es irgendwie geschafft habe. Das ich irgendwie einen gefunden habe und Arbeit habe. Aber ich habe ihn nicht gefunden. Ich habe es nicht geschafft.
24.12.17 13:40


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